10. September 2018

Grillfest bei der Neubrandenburger Tafel

Beim Besuch der Neubrandenburger Tafel am 12.Juli 2018 entstand die Idee ein Grillfest durchzuführen.

Ein Fest für und mit den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die täglich Waren heranfahren, aussortieren und ausgeben. Damit wollten die Bundestagsabgeordnete Kerstin Kassner und ich einfach "DANKE" sagen. Denn es bedarf schon einer großen Portion Pflichtgefühl und Disziplin genau dann pünktlich einsatzbereit zu sein, wenn der Plan es vorsieht. In vielen Gesprächen vor Ort erzählten uns die Ehrenamtler, dass sie stolz darauf sind, gebraucht zu werden, dass die Arbeit mit den anderen Spaß macht und sie dankbar sind, dadurch Kontakt zur Außenwelt zu haben.

Und so konnten wir uns am 07.09. tatsächlich davon überzeugen, dass die 23 ehrenamtlichen Helfer fleißig wie die Bienen waren. Da wurden Tische und Stühle aufgestellt, Getränke herausgebracht, der Grill aufgebaut. Schnell füllte sich die Tafel auf dem Hof mit leckeren Sachen.

Frank Münzberger, Chef der Neubrandenburger Tafel, war auch gekommen. Montags, Mittwochs und Freitags kommen Bedürftige aus dem gesamten Stadtgebiet in die Neubrandenburger Oststadt. Viele Discounter und etliche Bäckereien unterstützen die Tafel mit Waren. Es besteht trotz guter Konjunkturlage in Neubrandenburg die Notwendigkeit eine Tafel zu unterhalten. 1500 Kunden wöchentlich nehmen diese Unterstützung dankend an. Ohne den selbstlosen Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern wäre dies nicht möglich.

08. September 2018

Pressemitteilung 07.09.2018

Bezahlung in der Pflege unter dem Durchschnitt Ost – Landesregierung hat auf ganzer Linie versagt

 Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage auf Drucksache 7/2429 „Tarifbindung, Entlohnung und Nachwuchsgewinnung in Alten- und Pflegeheimen in Mecklenburg-Vorpommern“, erklären der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster, und der sozialpolitische Sprecher der Fraktion, Torsten Koplin:

„Die Antworten zeigen, was nicht überrascht, dass der Pflegbedarf in M-V weiter steigt. So hat sich die Zahl der Altenheime von 332 im Jahre 2011 auf 369 im Jahre 2015 erhöht (Zahlen für 2017 gibt es erst 2019). Zugenommen haben auch die Zahl der verfügbaren stationären Plätze und das Personal in der stationären Pflege, welche im gleichen Zeitraum von 20.278 auf 21.720 bzw. von 13.008 auf 14.528 gestiegen sind. Einen Grund, sich zufrieden zurückzulehnen gibt es allerdings nicht. Mit Blick auf die fortschreitende demografische Entwicklung ist klotzen statt kleckern angesagt. Dies gilt in besonderer Weise für die Bezahlung der Beschäftigten. Zwar stieg das Entgelt (Median) der Vollzeitbeschäftigten in der Pflege auch in M-V von 2.156 Euro im Jahre 2011 auf 2.447 Euro im Jahr 2017. Der Lohnabstand zu unserem Nachbarland Schleswig-Holstein beträgt jedoch weiterhin bis zu 20 Prozent, der zu den alten Bundesländern sogar bis zu 29 Prozent. Nach Angaben des Arbeitsmarktmonitors der Bundesagentur für Arbeit liegt der Lohn in der Pflege in M-V sogar bis zu 10 Prozent unter dem Durchschnitt der Ostländer.  

Interessanterweise sieht auch die Landesregierung in der Möglichkeit eines allgemeinverbindlichen Tarifvertrages für die gesamte Altenpflegbranche eine Chance, Arbeitsentgelte zu steigern und die Attraktivität des Berufsbildes ‚Altenpfleger/in‘ zu erhöhen. Auf diesem Wege würden auch diejenigen einen Anspruch auf tarifliche Entlohnung erhalten, deren Arbeitgeber nicht tarifgebunden sind. Wie sich die Lage im Land diesbezüglich augenblicklich darstellt, weiß die Landesregierung jedoch nicht. Und das, obwohl sie seit Jahren das Ziel ausgibt, die Tarifbindung steigern zu wollen. Vielleicht sollte sie endlich einmal damit anfangen, zu erheben, in wie vielen Pflegeeinrichtungen Tarifverträge gelten, statt weiter im Blindflug zu agieren“, so Henning Foerster.

„Enttäuschend ist darüber hinaus, dass es die Landesregierung versäumt hat, das Schulgeld für die Ausbildung schon ab diesem Jahr abzuschaffen. So geht erneut wertvolle Zeit verloren und es besteht die Gefahr, dass sich in diesem Jahr noch weniger Schülerinnen und Schüler für diesen wichtigen und verantwortungsvollen Beruf entscheiden. Die Landesregierung hat auf ganzer Linie versagt. Die Leidtragenden in unserem Land sind die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen sowie die Pflegerinnen und Pfleger, die um ein angemessenes Entgelt betrogen werden“, so Torsten Koplin.

16. August 2018

Sommergespräch in Mechow am 19.08.2018

Das Mechower Sommergespräch findet am Sonntag, den 19.08.2018 um 15.00 Uhr statt.

In Mechow angelangt, immer geradeaus fahren und dann auf der linken Seite sieht man schon das Gelände des Camping,-und Ferienplatzes "Waldsiedlung Waschsee".

Es wäre fatal nicht darauf hinzuweisen, dass Mechow einen wunderschönen Badesee hat. Also Badesachen mitbringen, es besteht die Möglichkeit des Abkühlens im sehr klaren Wasser des Waschsees.

Ich freue mich auf interessante Gespräche mit Ihnen.

13. August 2018

Sommergespräch in Mechow

Pressemitteilung zum „ Sommergespräch in Mechow“

Die Basisgruppe Feldberg der LINKEN lädt zum nunmehr traditionellen Sommergespräch nach Mechow ein. Der diesjährige Gast und Referent ist der  Landtagsabgeordnete Torsten Koplin,  der zugleich Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE in Mecklenburg-Vorpommern ist.

Neben Gedanken, wo die LINKE Akzente setzen kann,beantwortet er auch Fragen zu seiner Arbeit im Landtag. Torsten Koplin ist Vorsitzender des Sozialausschusses und gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion.

Zeit: 15.00 Uhr

Ort: Waldsiedlung am Waschsee, 17258 Feldberg/ Mechow    Zum Waschsee 53

Für Kaffe und Kuchen ist gesorgt.

Interessierte, demokratisch gesinnte Bürger sind zur Veranstaltung herzlich eingeladen!

26. Juli 2018

Pressemitteilung 26.07.2018

Landesregierung muss bei der Altenpflege endlich handeln

Zu der sich zuspitzenden Lage in der Pflege in Deutschland und M-V erklärt der sozialpolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin

„Auf Bundesebene überschlagen sich gegenwärtigen die Meldungen über Wege aus dem herrschenden Pflegedilemma. Da will der Gesundheitsminister 50 000 Pflegekräfte im Ausland finden, der Arbeitsminister den potenziellen Bewerbern eine halbjährige Aufenthaltserlaubnis zur Stellensuche einräumen und der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung will die Pflege völlig neu ordnen.

Zu den Vorschlägen herrscht in M-V von Seiten der Landesregierung das Schweigen im Walde. Die zuständige Sozialministerin Stefanie Drese hat zwar jüngst eine Pflegeeinrichtung besucht und einen Pflegestützpunkt eröffnet. Das ist selbstverständlich wichtig und richtig, reicht allein aber nicht, um die kritische Lage in der Pflege zu bewältigen. Auch in M-V fehlen Pflegekräfte, steigen die Eigenanteile für die Heimbewohnerinnen und -bewohner, und Heimplätze sind in manchen Landesteilen rar wie Goldstaub.

Diese Entwicklung war seit Jahren absehbar. Genauso lange fordert meine Fraktion deshalb eine Ausbildungsinitiative, die Schulgeldbefreiung für die  Pflegeschülerinnen und -schüler an den nichtstaatlichen Ausbildungseinrichtungen, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen

SPD und CDU haben alle unsere Vorschläge abgelehnt und stets auf den Bund verwiesen, wenn es etwa um die Ausbildung und die Abschaffung des Schulgeldes ging. Doch bis 2020 und noch später können die Pflegebedürftigen und die Pflegekräfte hier im Land nicht warten. Sie kehren M-V, dem Land mit dem höchsten Anteil Pflegebedürftiger an der Bevölkerung, den Rücken, um dort zu arbeiten, wo ihre Leistungen besser anerkannt werden. Wir brauchen hier und heute wirksame Lösungen für eine bessere Pflege.“

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