01. März 2018

Pressemitteilung 28.02.2018

Mehr Transparenz bei Wohlfahrtsverbänden ist unumgänglich

Zur angeblichen Vetternwirtschaft im DRK, heute Thema im Sozialausschuss des Landtags, erklärt der sozialpolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

 „Das heutige Gespräch mit dem Geschäftsführer des DRK-Landesverbandes und dem eigens eingesetzten Wirtschaftsprüfer war ein erster wichtiger Schritt zur Aufklärung der Vorwürfe gegenüber dem Verband.

Wir haben zur Kenntnis genommen, dass die Prüfung der Vorgänge im Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte keine rechtlichen Verstöße ergab. Gleichwohl mussten der Wirtschaftsprüfer und der Geschäftsführer einräumen, dass es Handlungsbedarf bezüglich des Verhaltens und Geschäftsgebarens innerhalb der Organisation gibt. Sie sicherten zu, bis zum Sommer spezielle Verhaltensregeln zu definieren, um derartige Vorwürfe von vornherein auszuschließen. Das ist zu begrüßen.

Ebenso begrüßen wir die angekündigte Transparenzinitiative aller Wohlfahrtsverbände, auch wenn es in diesem Fall nicht um Landesmittel ging.  Es bleibt bei dem Grundsatz: Wer öffentliche Gelder bekommt, muss auch öffentlich Rechenschaft ablegen.“