14. März 2017

Pressemitteilung 14.03.2017

Gesundheitswirtschaft in M-V ein Schwergewicht mit Potential

Zur aktuellen Ausgabe „Gesundheitswirtschaft. Fakten & Zahlen. Ausgabe 2016“ des  Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

„Der erstmalige Vergleich der Bundesländer zeigt die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für M-V. In dieser Branche sind im Land die meisten Menschen beschäftigt. Während im Bundesdurchschnitt jeder neunte in der Gesundheitswirtschaft tätig ist, ist es bei uns jeder fünfte Beschäftigte.

Auch für die Wertschöpfung ist die Gesundheitswirtschaft in M-V ein Schwergewicht. Sie erzeugt 15,3 Prozent der Gesamtwirtschaft. Nur in Schleswig-Holstein liegt der Anteil mit 15,8 Prozent noch höher. Diese gute Position bedeutet aber nicht, dass bereits alle Potentiale erschlossen sind. Insbesondere bei der Arzneimittelproduktion, der Medizintechnik und anderen Zweigen der industriellen Gesundheitswirtschaft gibt es noch Reserven. Während diese Bereiche in M-V etwa 12,5 Prozent der Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft ausmachen, sind es im Durchschnitt der Bundesländer rund 21 Prozent, in Hessen und in Baden-Württemberg sogar 34,5  bzw. 29,8 Prozent.

Die Linksfraktion erwartet, dass die Landesregierung vorhandene Potentiale hebt – beispielsweise durch eine zielgerichtete Förderung der Ansiedlung von Unternehmen der industriellen Gesundheitswirtschaft in M-V.“